Tartalmi kivonat
Leben in einer Wohngemeinschaft Die Lebensform WG ist in Ungarn nicht sehr verbreitet, aber in den westlichen Ländern wählen viele Studenten diese Lebensweise. Bestimmt gibt es viele Gründe, daß man bei uns nur wenige eine WG gründen. Ich denke, wir können vielleicht nicht gut zusammen leben, wir wollen auf die anderen keine Rücksicht nehmen, und natürlich haben wir finanzielle Problemen. Aber eine gute WG kann uns angenehme Erlebnisse geben, und rationale Gründe hat sie auch. Wenn ich später an einer Hochschule oder Uni studieren werde, würde ich gern mit meinen Freunden in einer WG leben. Da müßten wir uns an andere anpaßen, es würde aber unser späteres Leben erleichtern. Wenn jemand Hilfe braucht, würde man immer jemanden finden, der ihm helfen könnte. Nicht nur bei den Privatproblemen, aber auch beim Lernen Es wäre besonders gut, wenn Jungen und Mädchen zusammen leben würden, weil sie ihre Rollen auch üben könnten, außerdem würde diese Lage vielleicht eine
Art Respekt schaffen. Es ist nicht einfach, einen Haushalt zu führen, die Finanzen in der Hand zu halten, es muß man auch üben. Ich kann mir die Küche in einer WG sehr lustig vorstellen Jeder kann etwas gut kochen, also immer gibt es etwas Gutes auf dem Tisch. Die unangenehmen Küchenarbeiten muß man natürlich nach strengem Plan machen. Alleine könnte man sich natürlich keine große Wohnung leisten, mit Freunden, mit geteilten Kosten würde es gehen. Die Regeln müßte natürlich jeder einhalten, anders würde die Sache nicht funktionieren, und es würde Chaos entstehen. In der Küche muß man jeden Tag abwaschen, den Müll heruntertragen, den Tisch abräumen usw. Wenn jemand Ruhe braucht, darf man ihn nicht stören, wenn wir ihn nicht trösten können. Wenn jemand die Selbstverwirklichung sehr wichtig findet, der soll keine WG gründen. Wer aber Kompromisse schließen kann, dem ist diese Form eine ideale Lösung Ich denke, wer die Spielregeln einhalten kann, der wird sich
nicht nur in der WG, aber auch überall im Leben wohlfühlen